Ida und das Glückslabyrinth

Ida ist glücklich, Zumindest immer dann, wenn sie sich ihrer Phantasie hingeben und ihre verrückten Ideen in die Tat umsetzen kann. Neu mit ihren Eltern in einem kleinen Ort in Süddeutschland angekommen, möchte Ida eigentlich auch neue Freundschaften schließen, doch stattdessen verkauft sie lieber bemalte Steine in ihrem „Laden des Glücks", plaudert auf ihrem Schulweg mit einer älteren Dame, die immer rauchend am Fenster steht oder organisiert Geburtstagspartys für all ihre Puppen. Als eines Tages die beliebtesten Mädchen der Schule mit Ida Freundschaft schließen wollen. lässt sie sich spontan auf die „reale Welt" ein und bemerkt, dass Beliebtheit einerseits berauschend sein kann, sie jedoch auch immer mehr den Zugang zu ihrer einzigartigen Welt verliert. Zum Glück gibt es jedoch Idas reflektierende Mutter, ihre kreative Klassenlehrerin Frau Blum und auch die schräge Tante Mathilde, die sie immer wieder spüren lassen, dass sie sich auf ihrem persönlichen Weg des Glücks von niemanden abbringen lassen soll. Und plötzlich hat Ida wieder neue, einzigartige Ideen, wie beispielsweise sich einer Freundschaft zu öffnen, ohne sich dabei zu verlieren oder nach dem Glück zu forschen, mit der Frage, wie man es am besten unter die Menschen bringen kann.

Weil du mein bester Freund bist

Alex ist schüchtern. Eigentlich wäre das gar kein so großes Problem, doch leider hat er kaum Freunde, weil Markus lieber Fußball spielt und Benni auf einmal mit den Jungs aus der vierten Klasse abhängt, anstatt mit ihm. Als er zu seinem neunten Geburtstag Tony, einen dem Mensch nachempfundenen Roboter, von seinen Eltern geschenkt bekommt, ist er erst einmal nicht so begeistert von der Idee, dass ein Roboter sein Freund sein soll. Doch Tony ist prima.

Er hört Alex zu, hilft ihm bei seinen Hausaufgaben oder trägt ihm spannende Geschichten vor. Als er ihm sogar das Tanzen beibringt lässt sich Alex immer mehr auf eine enge Beziehung mit ihm ein, da Tony scheinbar alles hat, was man sich von einem Freund nur erträumen kann. Außerdem soll er ihm helfen, seine Eltern zu überreden, ihn in einer Tanzschule anzumelden, da er sich das schon so lange wünscht. Als es deswegen eines Tages einen riesengroßen Streit mit ihnen gibt und sie Tony Alex wieder wegnehmen wollen, trifft dieser eine folgenschwere Entscheidung.

© Illustrationen: Leonie Krickhuhn